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Noahs Vermächtnis
Türkei - Heimat des Glaubens und die Wiege der Menschheit
 

Wie die Legende berichtet, ist die Arche Noah nach der Sintflut auf dem Büyük Agn (Ararat) gelandet. Noah ist mit seiner Familie und den Tieren ins Tal hinab gestiegen. Sie siedelten sich in der fruchtbaren Igdir-Ebene an und ihre Nachfahren ließen sich westlich und südwestlich entlang der Flüsse Firat (Euphrat) und Dicle (Tigris) nieder und bildeten die biblische "zweite Generation" der Menschheit.

Der majestätische Ararat mit einer Gipfelhöhe von 5165 m und seinem von ewigem Schnee bedeckten Haupt ist ohne Frage eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler des Landes. Er erhebt sich im Ostteil der Türkei in der Provinz Dogubayazit und fasziniert Bergsteiger und Fotografen aus aller Welt und zieht sie geradezu wie magnetisch an.


Der Berg Nohas "Ararat"
 
Isak Pasa Palast

Unweit der Provinzhauptstadt Dogubayazit ließ sich der Kurdenemir und Provinzgouverneur Ishak Pascha im 17. Jahrhundert einen eindrucksvollen prachtvollen Palast erbauen, der auch nach ihm benannt wurde.

Der Van-See ist der größte der Türkei, liegt 1720 m ü.M. und ist von hohen Bergen umgeben, Rings um den See liegen das Erbe der Urartäer und bemerkenswerte Zentren türkischer Kunst und andere Kulturen. Auf kleinen Inseln stehen Kirchen und Klöster und auf der Vansee-Insel Akdamar die Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem 10. Jahrhundert, heute ein Museum. Sie war gleichzeitig eine wichtige Pilgerstätte der Armenier.

Reliefs an den Außenmauern der 2007 neu renovierten Kirche stellen Personen und Szenen aus der Thora und der Bibel dar. Die Kirche ist eine halbe Bootsstunde vom Ufer entfernt und in Hinblick auf ihre Architektur und ihre Verzierungen die bedeutendste von allen.

 





Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus - überarbeitet und ergänzt von: Peter Kaiser
Fotos: Peter Kaiser


 

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